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Diese Worte soll Christian IV, König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein, gesagt haben, als er sich im Jahre 1615
entschloss, in dem unwirtlichen Gelände an der Rhinmündung eine Festungs- und Hafenstadt errichten zu lassen.
Diese Stadt sollte machtpolitisch Ausgangspunkt seiner Aktivitäten in Norddeutschland sein und wirtschaftlich die Rolle Hamburgs an der Niederelbe übernehmen. Trotz des mit Nachdruck vorangetriebenen Ausbaus und der
Zeitweisen Stellung als Hauptstadt des Landes Schleswig und Holstein nahm Glückstadt in den nachfolgenden Jahren nicht die gewünschte wirtschaftliche Entwicklung, die ihrem Gründer vorgeschwebt hatte.
Der
Grundriss, der nach dem Ideal der italienischen Renaissance planmäßig angelegten Stadt, prägt auch heute noch das Stadtbild. Sternförmigverlaufen zwölf Straßen vom zentralen Marktplatz zu den
ehemaligen Wallanlagen und zum Hafen.
Seit der umfassenden Stadtsanierung in den 70er und 80er Jahren steht der historische Stadtkern in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz. Heute lädt die Stadt zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren von Christian IV ein. |